Ibrahim Arslan zu Gast in Hamm

März 31st, 2017 by naet

Am vergangenen Montag, dem 27. März, war Ibrahim Arslan zu Besuch in der Sophie-Scholl-Gesamtschule Hamm (Bericht der Schule). Der haekelclub590 hatte hierfür Herrn Arslan kontaktiert und nach einer Anfrage bei der Schule den Kontakt vermittelt und

Herr Arslan überlebte 1992, im Alter von 7 Jahren einen rassistischen Anschlag auf sein Wohnhaus. Bei dem Brand starben mehrere seiner Familienmitglieder. Inzwischen reist er neben seiner beruflichen Tätigkeit durch Deutschland, um (vor allem, aber nicht nur) mit Schulklassen über seine Geschichte zu sprechen und sie für Diskriminierung und Gewalt zu sensibilisieren

In der Sophie-Scholl-Gesamtschule schauten etwa 130 Schüler*innen zunächst den Film “Nach dem Brand”, der sich mit dem Leben der Familie nach dem Anschlag beschäftigt. Anschlißend bestand die Möglichkeit, Herrn Arslan selbst Fragen zu stellen, was von vielen Schüler*innen genutzt wurde. Herr Arslan antwortete ausgesprochen ehrlich und fand auch bei heiklen Fragen klare Worte. Sein Umgang mit der Vergangenheit:

Opfer sein ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, wenn man darüber redet”.

An dieser Stelle noch einmal einen riesen Dank an Herrn Arslan, wir würden uns über einen erneuten Besuch in Hamm freuen.

Danke auch an die Sophie-Scholl-Gesamtschule, wir freuen uns auf weitere Kooperationen in der Zukunft!

Gemeinsame Anreise gegen die AfD in Münster (10.2.)

Februar 10th, 2017 by naet

Heute Abend veranstaltet die AfD in Münster einen “Neujahrsempfang”, sprechen sollen unter anderem Frauke Petry und Marcus Pretzell. Dagegen mobilisiert das “Keinen-Meter” Bündnis zu 17.30 Uhr auf den Prinzipalmarkt – direkt beim Rathaus, in dem die Veranstaltung stattfinden soll.

Aus Hamm wird es eine gemeinsame Anreise geben: Die Eurobahn um 16.20 Uhr von Gleis 2. Wir werden ab spätestens 16.15 Uhr auf dem Gleis sein, ihr werdet uns schon erkennen. Schließt euch gerne an, wir sehen uns später!

haekelclub590 unterstützt “Kein Gedenken an Nazis!”

Februar 9th, 2017 by naet

Hiermit möchten wir unsere Solidarität mit der Entfernung des Porträts von Erich Deter aus dem Hammer Rathaus ausdrücken. Auch wir sind der Meinung, dass ein Gedenken an Nazis in Hamm keinen Platz haben sollte. Den Vorschlag einer Gedenktafel anstelle des Porträts begrüßen wir!

Hier das Statement der Gruppe “kritisches Gedenken Hamm”(Mail an uns vom 8.2.17): Read the rest of this entry »

PM: Demonstration verläuft ohne Zwischenfälle – Strafverfahren für Nazis

Oktober 5th, 2016 by naet

Die Demonstration unter dem Motto „Schluss mit dem Nazischeiss“ verlief friedlich und störungsfrei. Etwa 250 Menschen sind mit uns im Verlauf des 3.Oktober auf die Straße gegangen, um gegen den zunehmenden Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und Europa, aber auch gegen die lokale Neonazi-Szene zu protestieren. Über die neue Bahnhofsstraße führte die Demonstration durch das Lutherviertel und den Marktplatz zurück zum Hauptbahnhof. Dabei wurden in den Redebeiträgen von den unterstützenden Gruppen ultraviolett*, den Jugendlichen ohne Grenzen, SYM, der Linksjugend [’solid] und der Antifaschistischen Aktion Hamm u.a. die AfD und ihr sexistisches Weltbild, der allgemeine Rechtsruck der Gesellschaft, aber auch der Umgang der Stadtverwaltung mit den Hammer Nazis thematisiert. „Wir sind froh, dass wir so viele Menschen mobilisieren konnten, obwohl in diesem Jahr kein Aufmarsch der Nazis in Hamm stattfand“, betonen die Akteur*innen.

Abseits der Demonstration stehende Neonazis, vor allem aus Hamm, wurden mit Platzverweisen belegt und einige von ihnen außerdem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.Das die Nazis bewaffnet waren zeigt wiedereinmal wie gewaltbereit die Hammer Szene ist.

An dieser Stelle möchten wir die Kritik der Antifaschistischen Aktion Hamm an der Vorgehensweise von Stadt und Behörden im Rahmen des Rechtsrock-Konzertes am vergangenen Samstag aufgreifen. Auch wir fordern von der Stadt und Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann, sowie vom Vorsitzenden des Schützenvereines Berge-Weetfeld-Freiske, eine Stellungnahme zur Vermietung des Schützenvereins an lokale Neonazis! Wir sehen den Umgang mit dem Konzert als Bewährungsprobe für das jüngst verabschiedete Handlungskonzept und als Chance für OB und Stadt, endlich zu beweisen dass ihnen der Kampf gegen rechte Strukturen ein ernstes Anliegen ist. Sollte das nicht der Fall sein, wäre das ein herber Rückschlag für antirassistisches Engagement in Hamm.

 

Vielen Dank allen, die sich unserem Protest angeschlossen haben!

HAM: Demonstration verläuft ohne Zwischenfälle – Strafverfahren für Nazis

Oktober 5th, 2016 by naet

Die vorgestrige Demonstration unter dem Motto „Schluss mit dem Nazischeiss“ verlief friedlich und störungsfrei. Etwa 250 Menschen sind mit uns im Verlauf des 3.Oktober auf die Straße gegangen, um gegen den zunehmenden Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und Europa, aber auch gegen die lokale Neonazi-Szene zu protestieren. Read the rest of this entry »

Anwohnende an Nazitreffpunkt informiert

September 27th, 2016 by naet

In der Nacht auf heute, den 27.9., verteilten wir mehrere hundert Flyer in der Umgebung des Nazitreffpunkts am Kentroper Weg 18. Der Treffpunkt besteht nun schon seit fast 4 Jahren, einigen Anwohnenden war dies aber gar nicht klar. Nun wissen viele von ihnen um ihre menschenverachtenden Nachbar*innen. Hier der Flyertext:

Liebe Anwohner*innen,

in Ihrer unmittelbaren Nähe befindet sich das sogenannte „nationale Zentrum“ der Hammer Naziszene. Die Hinterhofräumlichkeiten am Kentroperweg 18 werden seit dem Jahr 2013 von lokalen Rechtsextremist*innen in Anspruch genommen. Diese nutzen die Räumlichkeiten regelmäßig, sowohl für halb-private Feierlichkeiten als auch als rechten Veranstaltungsraum. Die Lokalität ist ein beliebter Anlaufpunkt für Nazis aus der Region und darüber hinaus. So wurden am Kentroper Weg bereits mehrfach Vorträge mit Geschichtsrevisionist*innen und Holocaust-Leugner*innen wie Udo Walendy, Ursula Haverbeck und Ernst Zündel, sowie ehemaligen SS-Männern organisiert. Darüber hinaus bestehen gute Kontakte zur NPD – Udo Voigt etwa durfte bereits in Hamm referieren.
Wohl aufgrund der Kontakte zweier Hammer Musiker, die bei Sleipnir (einer europaweit bekannten Rechtsrock-Band) spielen, finden „im Kentroper Weg“ auch regelmäßig Rechtsrock-Konzerte statt. Während des Kommunalwahlkampfs 2014 diente die Lokalität zudem als Wahlkampfzentrale.
Dass gewalttätige Nazis über einen Rückzugsort in Hamm verfügen, halten wir für sehr problematisch. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass all diejenigen, die nicht in das Weltbild der Nazis zu passen scheinen, ein potenzielles Angriffsziel darstellen. So gab es in den letzten Jahren bereits im Innenstadtraum, aber auch aus den Räumlichkeiten am Kentroperweg selbst heraus Angriffe auf vermeintlich linke Jugendliche. Darüber hinaus wurde in der unmittelbaren Nähe eine Gruppe von Geflüchteten mit einer Pistole verfolgt. Auch das aggressive Auftreten gegenüber missliebigen Nachbar*innen finden wir besorgniserregend – bereits mehrfach sind diese angegangen und bedroht worden. Selbst vor Jugendlichen machen die lokalen Rechten keinen Halt: Nachdem ein Schüler der Friedensschule angeblich ein Wahlkampfplakat von „Die Rechte“ abgerissen hatten, wurde er von bewaffneten Mitgliedern der Partei angegriffen, die ihn bis zum Eintreffen der Polizei in den Schwitzkasten nahmen. Der Jugendliche hatte zwischenzeitlich Angst zu ersticken.

Wir möchten Sie hiermit daraufaufmerksam machen, dass es sich bei den Räumlichkeiten nicht um ein harmloses Vereinsheim handelt, sondern die Extreme Rechte aus Hamm und der näheren Umgebung hier einen Anlaufpunkt für die Szene schafft, um ihr rechtes Gedankengut miteinander zu teilen und zu verbreiten.

Am 3. Oktober veranstalten wir eine Demonstration unter dem Motto “Schluss mit dem Nazischeiss!”, mit der wir uns unter anderem gegen die Hammer Nazis richten. Wir würden uns freuen, wenn Sie an dieser Demonstration teilnehmen würden, um mit uns zusammen ein Zeichen zu setzen. Treffpunkt ist der Willy-Brandt-Platz, um 11 Uhr.

PM: Kentroper Weg darf nicht Nazitreffpunkt bleiben

September 23rd, 2016 by naet

Liebe Leser*innen,

im Folgenden möchten wir zum wiederholten Male auf die Hinterhofräumlichkeiten des Kentroper Wegs 18 aufmerksam machen. Der Kentroper Weg ist neben einer gewöhnlichen Straße mit gewöhnlichen Häusern ein Ort, an dem der rechtsradikalen Szene in Hamm und Umgebung ein Raum geboten wird, um sich zu entwickeln und zu festigen. Neben unkontrollierten Saufgelagen und Konzerten rechtsradikaler Bands mit volksverhetzenden Liedtexten, finden dort auch Vorträge von Holocaust-Leugner*innen und andere Saalveranstaltungen statt. Regelmäßig wird dort nazistisches Gedankengut gelebt und verbreitet.

Wie die Antifaschistische Aktion Hamm vor wenigen Tagen offenlegte, soll am 1. Oktober erneut ein Rechtsrock-Konzert in den Räumlichkeiten stattfinden.¹
Wir, der haekelclub590, wollen das nicht unkommentiert lassen und nehmen es als Anlass, den Kentroper Weg 18 ebenfalls wieder einmal in den Fokus der Stadtgesellschaft zu rücken.

Die Veranstaltungen der lokalen Nazis finden in keinster Weise friedlich oder ruhig statt. Einige Vorfälle zeigen, dass die Veranstalter*innen sowie Besucher*innen des selbsternannten „Nationalen Zentrums“ ein hohes Gewaltpotenzial aufweisen und keine Rücksicht auf Anwohner*innen nehmen. So kam es bereits mehrmals zu Übergriffen in der Innenstadt und in unmittelbarer Nähe der Räumlichkeiten. Äußert sich jemand gegenüber den Rechtsextremist*innen kritisch oder zeigt gar offene Ablehnung, muss mit verbalen oder physischen Attacken gerechnet werden. Personen, die in der Umgebung in ihrem Aussehen oder Verhalten vom Weltbild der Nazis abweichen, werden zunehmend beobachtet, eingeschüchtert oder bedroht.

Uns ist vor allen Dingen wichtig zu zeigen, was sich genau hinter diesen Räumlichkeiten verbirgt. Es handelt sich bei ihnen nicht um einen harmlosen Freizeittreff zufällig rechtsgesinnter Menschen. Es sind etliche Veranstaltungen dokumentiert, in denen offen mit dem Nationalsozialismus kokettiert wird (etwa bei Veranstaltungen mit ehemaligen SS-Männern und Konzerten mit, den Nationalsozialismus verherrlichenden, Bands) und dessen Gräuel geschichtsrevisionistisch relativiert oder geleugnet werden. Mehrmals fanden in der Vergangenheit darüber hinaus Veranstaltungen mit bekannten NPD-Kadern statt.
Zudem diente während des Kommunalwahlkampfs 2014 die Lokalität als Wahlkampfzentrale und Rückzugsort der Partei “Die Rechte”. So ging auch aus dem Kentroper Weg der bewaffnete Angriff auf einen 15-jährigen Schüler aus, welcher angeblich ein Wahlplakat von “Die Rechte” an der Friedensschule abgerissen haben soll. Der Jugendliche wurde von zwei Mitgliedern des Kreisverbands festgehalten und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten und zwischenzeitlich gewürgt. Er gab an, Angst um sein Leben gehabt zu haben.²

Es kann und darf nicht sein, dass die Stadt Hamm nichts gegen solche Zustände unternimmt! Nazis können in Hamm weitesgehend frei agieren, ohne Konsequenzen seitens der Stadt befürchten zu müssen. Unter anderem deswegen, findet am 03. Oktober 2016 unsere Demo unter dem Motto „Schluss mit dem Nazischeiss!“ am Hammer Bahnhofsvorplatz um 11:00 Uhr statt.

Quellen:

1: https://aah.noblogs.org/?p=1709
2: https://www.wa.de/hamm/plakat-streit-rechte-halten-schueler-hamm-unter-gewaltanwendung-fest-3543853.html

Informationsveranstaltungen am 26. und 27.September

September 23rd, 2016 by naet

Anlässlich unserer Demonstration “Schluss mit dem Nazischeiss”, finden zwei Informationsveranstaltungen statt: Am 26.September im Nordpol in Dortmund und am 27.September im Parteibüro von Die Linke Hamm. Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr.

Die Demonstration richtet sich gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck, die AfD, geflüchtetenfeindliche Politik und Nazis jedweder Coleur. Ein Schwerpunkt der Vorträge wird darüber hinaus auf einer Vorstellung der Hammer Nazistrukturen liegen.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Schluss mit dem Nazischeiss

September 5th, 2016 by naet

 

 

 

 

Ob gegen den „Volkstod“, eine vermeintliche „Asylflut“ oder einfach „für die völkische Gemeinschaft“ – in den vergangenen Jahren meldeten Hammer Nazis alljährlich rechte Demos in Hamm an. Der 3.Oktober schien sich als festes Aufmarschdatum zu etablieren; nun wurde die zunächst erfolgte Anmeldung durch die Rechten jedoch zurückgezogen. Ob dies bedeutet, dass Hamm dieses Jahr von dem nazistischen Gefasel verschont wird, bleibt unklar – der Rückzug könnte sich als eine Finte herausstellen.

Ob mit oder ohne die lokalen Nazis, wir als haekelclub590 werden unsere jährlichen Demonstrationen fortführen und unsere Inhalte auf die Straße tragen. Unter dem Motto „Schluss mit dem Nazischeiss“ setzen wir ein Zeichen gegen jede Form der Nazi-Propaganda, des Nationalismus und des Rechtspopulismus, der spätestens seit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ wieder großen Anklang findet. Ob AfD, Die Rechte, NPD oder sonstige Hetze, medial oder im echten Leben, Einzelperson, Partei oder Staat – Nazischeiss bleibt Nazischeiss, auch wenn dieser unter dem Deckmantel der Kritik oder der Meinungsfreiheit kommuniziert wird, oder sogar rechtsstaatlich legitimiert umgesetzt wird.

Gerade in Anbetracht des gesellschaftlichen Rechtsrucks der letzten Jahre, ist es notwendiger denn je, sich klar zu positionieren, um rassistischen und populistischen Phrasen deutlich und entschlossen entgegen zu treten. Eine Zeit in der eine angebliche Alternative, die AfD, mit bis über 20% Einzug in Landtage erhält, deren unverhohlener Rassismus statt klar benannt, diskutiert wird, Asylunterkünfte fast täglich angegriffen und Hilfesuchende diskriminiert, beleidigt und verletzt werden, erfordert ein klares Zeichen. Wenn die Bundesregierung im gleichen Atemzug mit einer längst überfälligen Reformierung des Sexualstrafrechts, Asylgesetze verschärft, anstatt eine menschenwürdige Asylpolitik zu betreiben und institutioneller Rassismus immer weiter voranschreitet, ist es unsere Pflicht auf die Straße zu gehen, um zu demonstrieren, dass wir damit nicht einverstanden sind. In ganz Europa finden rechtsradikale Parteien und Gruppierungen Zulauf, an den Grenzen werden Geflüchtete von selbsternannten Grenzwächtern*innen gejagt, während die deutsche Regierung weiterhin Waffenlieferungen in Krisenländer genehmigt und Fluchtursachen somit selbst stützt und aufrechterhält. Kurzum: Es gibt genug Gründe, sich am 3. Oktober unserer Demonstration anzuschließen.

Wir sagen ganz klar NEIN zu jeder Form von Nazischeiss!

Aus diesem Grund, rufen wir jeden Menschen dazu auf, uns am 3. Oktober zu unterstützen, um ein Zeichen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck, dessen Mitverursacherin die AfD und geflüchtetenfeindliche Politik zu setzen. Lasst uns deutlich machen, dass wir mit der momentanen Situation alles andere als zufrieden sind!

3.Oktober 2016 | 11 Uhr | Willi-Brandt-Platz | Hamm [Westf.]

mehr unter: hamm.noblogs.org

Gegenkundgebung: “Kein Platz für rassistische Hetze in Hamm!”

Mai 27th, 2016 by naet

GEGENKUNDGEBUNG / 28.05.16 / 11.00 UHR

NEUE BAHNHOFSSTRASSE / HÖHE GUSTAV-LÜBCKE MUSEUM

Am 28.05 um 12 Uhr wollen Neonazis der Partei “Die Rechte” in Hamm demonstrieren. Ihre Demonstration ist Teil der Werbekampagne für den rechtsradikalen “Tag der deutschen Zukunft” (TddZ).

Der TddZ wurde 2009 von der “Initiative gegen Überfremdung” gegründet und ist in der rechten Szene eine Art Wanderpokal. Die Demonstrationen fanden bisher hauptsächlich in Ost- und Norddeutschland statt, dieses Jahr soll die rechtsradikale Veranstaltung erstmals in NRW stattfinden. Am 04.06 werden deshalb in Dortmund mehrere hundert gewaltbereite Neonazis aus ganz Deutschland und Teilen Europas erwartet.

Die angekündigte Veranstaltung in Hamm soll der Auftakt für den TddZ in Dortmund sein.
 Das Hamm als Aufmarschort gewählt wurde, ist keine Überraschung: Zwischen den Dortmunder und Hammer Aktivist*innen bestehen enge Verbindungen – zuletzt im März nahmen über ein Dutzend Dortmunder Neonazis an einer Demonstration in Hamm Teil, den Lautsprecherwagen und die Boxen stellten sie auch zur Verfügung.

Ob im Oktober oder Mai, Nazis lassen wir in Hamm nicht ungestört marschieren – geht mit uns auf die Straße, um bereits im Vorfeld des “TddZ” den Nazis die Tour zu vermasseln!

Kommt auf unsere Kundgebung am Samstag um 11 Uhr zur Neuen Bahnhofsstraße in Höhe des Gustav-Lübcke Museums!