NSU-Komplex: Stand der Aufklärung

Am 30. November veranstalten die Werkstadt für Demokratie und Toleranz und der haekelclub590 in derJugendkirche (Martin-Luther-Straße 27b, 59065 Hamm) die Vortragsveranstaltung “NSU-Komplex: Stand der Aufklärung”. Wir freuen uns darüber, die Referentin Caro Keller von NSU-Watch dafür gewonnen zu haben. Sie wird über den “Nationalsozialistischen Untergrund” und den noch laufenden Prozess aufklären. Gefördert wird die Veranstaltung vom Landesprogramm NRWeltoffen.

Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Zum Inhalt der Veranstaltung:

Seit Mai 2013 läuft der NSU-Prozess in München mit fünf Angeklagten. Kurz vor der Sommerpause 2017 ist er in die Plädoyerphase eingetreten, nun kommen vor der Urteilsverkündung alle Verfahrensbeteiligten noch einmal zu Wort. Seit Mitte November steht dabei die Perspektive der Angehörigen und Betroffenen im Vordergrund, denn die Plädoyers der Nebenklage werden gehalten. In einem Rückblick soll eine vorläufige Auswertung des Prozess vorgenommen werden. Doch auch von Seiten der Zivilgesellschaft, recherchierenden Journalist*innen und Untersuchungsausschüssen wurde daran mitgewirkt, den NSU-Komplex aufzuarbeiten. So wird weiterhin der aktuelle Stand dieser Aufarbeitung beleuchtet werden. Auch soll ein Blick in die Zukunft geworfen werden, denn immer noch sind viele Fragen offen, die wir uns vor Augen führen wollen. Zum Abschluss soll diskutiert werden, was in der kommenden Zeit, den NSU-Komplex betreffend getan werden kann, bzw. getan werden muss.

Donnerstag, 30. November 2017, 18 Uhr, Jugendkirche, Martin-Luther-Straße 27b, 59065 Hamm, Eintritt frei

Bitte beachten Sie:

„Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.“

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