Wer nicht feiert, hat verloren

Mai 8th, 2012 by naet

Dem Rassenwahn Hitlers fielen über 6 Millionen Menschen – Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Schwerbehinderte, Kriegsgefangene, Kritiker des Systems – zum Opfer. Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung folgte seiner Ideologie oder schaute in stummer Ignoranz weg.

Weiterlesen auf der Website der Antifaschistischen Aktion Hamm.

Lachnummer ProNRW – Demo in Heessen

Mai 4th, 2012 by naet

Der ProNRW Bulli mit Wiesbadener Kennzeichen, beladen mit acht Ewig-Gestrigen, zwei Deutschlandfahnen, einer islamfeindlichen Karikatur und einer Lautsprecheranlage, machte am gestrigen Mittwoch für knapp 90 Minuten Halt im Vogtskamp in Heessen in der Nähe der Yunus-Emre-Moschee. Dort versuchten sie ihre rechtsradikalen und islamophobe Hetze zu verbreiten.

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Heute auf die Straße!

Mai 2nd, 2012 by naet

Mit dieser gemeinsamen Anzeige in der heutigen Ausgabe des Westfälischen Anzeigers rufen wir dazu auf, heute Nachmittag gegen die rassistische Hetze von PRO NRW zu demonstrieren. Auch auf der Lippewelle wird über unsere Demonstrationsaufruf berichtet. Auf geht’s!

Demonstration gegen PRO NRW

April 29th, 2012 by naet

Die rechtsradikale Partei PRO NRW macht bei ihrer “Wahlkampftour” durch NRW auch in Hamm halt. Vor Moscheen in ganz NRW versuchen sie, ihre antimuslimische und  rassistische Hetze zu verbreiten. In Hamm wollen sie am 2. Mai vor der Yunus-Emre-Moschee in Heessen eine Kundgebung veranstalten.

Die Demonstration gegen PRO NRW beginnt am 2. Mai um 16 Uhr am Rathaus Heessen (Amtsstraße 19).

Der haekelclub 590 ruft alle Menschen dazu auf, sich an der Demonstration gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus zu beteiligen. Um 16:30 Uhr startet der Demonstrationszug über die Amtsstraße, den Piebrockskamp, die Ahlener Straße und dem Hülskamp zur Yunus-Emre-Moschee. So wird es auch möglich sein, sich lautstark der PRO NRW-Kundgebung entgegenzustellen, die nur wenige Meter entfernt auf dem Vogtskamp stattfindet.

Mehr Informationen zur Demonstration, einen Stadtplan und Hintergründe zum “gemeinsamen Vorgehen” gegen Rechtsradikalismus in Heessen findest du hier.

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Erstes Fazit aus Münster

März 4th, 2012 by naet

Ein hochaufgerüsteter Polizeiapparat ermöglichte am 3. März durch die hermetische Abriegelung des Stadtteils Rumphoprst und massive Gewaltanwendung 300 Nazis die Verbreitung ihrer rassistischen Propaganda gegen den Protest von über 7000 Gegendemonstrant_innen. Lest hier das erste Fazit des Keinen Meter!-Bündnisses und hier geht es zu einem sehenswerten Bericht des WDR.

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Hamm ist keine Homezone für Nazis!

März 2nd, 2012 by naet

Pressemitteilung - Am Abend des 2. März haben über 300 Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Hammer Innenstadt demonstriert. Um 19:45 Uhr trafen sich die vornehmlich jungen Aktiven auf dem Willy-Brandt-Platz und demonstrierten anschließend auf der Neuen Bahnhofsstraße, am Westentor und auf der Martin-Luther-Straße gegen Nazis.

Bilder der Demonstration auf der Facebook-Seite des haekelclubs!

Die Demonstration fand am Vorabend eines angekündigten Nazi-Aufmarsches in Münster statt, der vor allem von Hammer Faschisten organisiert wird. Das breite Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ ruft zu friedlichen Blockaden und Kundgebungen auf. So waren auch viele Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Münster schon zur Auftaktveranstaltung nach Hamm gekommen.

In einer ersten Stellungnahme freute sich die Antifaschistische Aktion Hamm über die breite Unterstützung der Demo: „Von der großen Beteiligung waren wir selbst überrascht. Aber das war heute ein starkes Zeichen gegen Nazis in Hamm, Münster und überall.“ Die Hammer Antifa hatte die Demonstration organisiert, zu der auch der haekelclub 590 – Das antifaschistische Jugendbündnis Hamm aufgerufen hatte.

Die Demonstration verlief ohne Störungen (und ohne einen einzigen Faschisten an der Strecke) und wurde um kurz nach 21 Uhr beendet.

“Gemeinsame Erfahrungen verbinden”

März 1st, 2012 by naet

Antifas aus Hamm und Münster diskutierten, warum sie sich eigentlich gegenseitig (nicht nur im März) unterstützen. Herausgekommen ist ein kurzes Gespräch zwischen Aktivist_innen, die an der Organisation beider Aktionen beteiligt sind und die gemeinsame Erfahrungen in Hamm, Münster und darüber hinaus verbindet.

Den interessanten Dialog gibt’s hier auf der Seite der Antifaschistischen Aktion Hamm zum nachlesen.

Demonstration am Freitag

März 1st, 2012 by naet

Pressemitteilung – Am kommenden Freitag, den 2. März ruft die Antifaschistische Aktion Hamm zu einer Vorabenddemonstration am Hammer Bahnhof auf. Beginn ist um 19:45 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. Mit der Demonstration soll auf einen geplanten Neonazi-Aufmarsch und den vielfältigen Gegenaktivitäten am Samstag in Münster sowie auf die besondere Situation in Hamm aufmerksam gemacht werden.

In den vergangenen Tagen, hat eine kleine Anfrage der Grünen im Landtag NRW und verschiedene Berichterstattungen auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass auch die Stadt Hamm neben Dortmund und Aachen zu den sogenannten Hochburgen rechter Gruppierungen in NRW gehört. Dieser Situation wirkt die Hammer Antifa durch vielfältige Aktionen entgegen und war so auch als Teil des antifaschistischen Jugendbündnis haekelclub 590 an der Organisation der großen Anti-Nazi-Demonstration am 1. Oktober 2011 beteiligt. “Die Situation in Hamm ist ein gutes Beispiel dafür, dass Rassismus und rechtes Gedankengut nicht durch Ignoranz zu bekämpfen sind,” heißt es von der Antifaschistischen Aktion.

Unter dem Motto “Keine Homezone für Nazis” wird neben der Situation in Hamm auch auf den Samstag aufmerksam gemacht. Für den 03. März kündigt eine kleine Gruppe Nazis, die sich selbst “Nationale Sozialisten Münster” nennt, einen Aufmarsch durch Münster an. Bereits 2006 konnten durch Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen die Nazis daran gehindert werden, durch Münster zu laufen. Beide Male hatte es sich nach wenigen Metern ausmarschiert. Auch dieses Jahr ruft in Münster ein Zusammenschluss von gewerkschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und religiösen Gruppen, antifaschistischen Initiativen und politischen Parteien zu Blockaden auf. In Münster bestehen gute antifaschistische Strukturen und zivilgesellschaftliche Initiativen, die es den Nazis bislang unmöglich gemacht hat, sich zu etablieren. Informationen zu den Aktivitäten in Münster sind im Internet unter keinenmeter.de.ms zu finden.

Die hiesige Naziszene ist, anders als in Münster, eine über Jahre gewachsene. Die ?Kameradschaft Hamm? gründete sich Anfang 2003. Bis 2006 fanden insgesamt neun Kundgebungen statt, dann wurde es ruhiger um die Szene. Doch vor allem in den letzten zwei Jahren tritt die Kameradschaft wieder stärker auf, ein gutes Beispiel dafür ist der Versuch der Etablierung eines jährlichen Aufmarschs im Oktober seit 2010.

Vorabenddemo in Hamm

Februar 8th, 2012 by naet

Für den 03. März kündigt eine kleine Gruppe Nazis, die sich selbst „Nationale Sozialisten Münster“ nennt, einen Aufmarsch durch Münster an.  Bereits 2006 konnten durch Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen die Nazis daran gehindert werden, durch Münster zu spuken. Beide Male hatte es sich nach wenigen Metern ausmarschiert.

Am Vorabend organisiert die Antifaschistische Aktion Hamm eine Demonstration, die klar macht, dass es in Hamm keine Homezone für Nazis gibt. Wir protestieren dabei nicht nur gegen den rechten Rand, sondern gegen jegliche Missstände in unserer Gesellschaft. Gegen den Rassismus der bürgerlichen Mitte, die in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und sozialen Unsicherheiten Sündenböcke sucht und durch Demagogen wie Thilo Sarrazin simple Feindbilder aus den Reihen der Migrant_innen, sozial Schwachen oder Arbeitslosen vorgesetzt bekommt.

Der haekelclub 590 ruft geschlossen zur Teilnahme an der Demo am 2. März auf. Infos, Materialien und den Aufruf findest du unter aah.noblogs.org

Diskussionsveranstaltung der Arnold-Freymuth-Gesellschaft

Januar 17th, 2012 by naet

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft lädt am kommenden Donnerstag, den 19. Januar zu einer Diskussionsveranstaltung über die Aufdeckung rechtsterroristischer Gewaltverbrechen. Beginn ist um 20 Uhr in der Lutherkirche. Darüber hinaus werden auch die Entwicklungen der Hammer Neonazi-Szene angesprochen sowie mögliche Gegenstrategien diskutiert. Auf dem Podium wird mit Justus auch ein Vertreter des haekelclubs 590 mit diskutieren und die Position unseres Bündnisses einbringen.

Einladung

zu Donnerstag, 19.01.2012, 20.00 Uhr, Lutherkirche Hamm

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen Radikalismus und Gewalt Hamm laden wir Sie anlässlich der Aufdeckung rechtsterroristischer Gewaltverbrechen ein zum Thema:

„Folgt dem Aufstand der Anständigen die wirksame Initiative der Zuständigen?“

Gemeinsam mit Herrn Bernd Wagner, Dipl.-Kriminalist vom Zentrum für Demokratische Kultur und Mitarbeiter der Organisation Exit, Herrn Dr. Tillmann Walther-Sollich, Sprecher des Runden Tisches, Herrn Justus Moor, haekelclub 590 und einem Mitarbeiter der Abt. Staatsschutz der Kriminalpolizei Dortmund wollen wir über mögliche Ursachen der Aufklärungsversäumnisse bei Gewalttaten gegen Gewerbetreibender ausländischer Herkunft, Polizeibeamte und sonstiger krimineller Handlungen rechtsextremer Täter in den letzten Jahren diskutieren. Haben nur die Ermittlungsbehörden sowie Bundes- und Landesämter für Verfassungsschutz und die Justiz versagt oder sind diese Versäumnisse nur ein Teil der mit diesen Taten verbundenen gesamtgesellschaftlichen Probleme? Wie können staatliche Organe und gesellschaftliche Gruppierungen sich dagegen wehren und wirksam gegen national-sozialistische Umtriebe tätig werden?

Der Eintritt ist frei.