"Here is the way that YES is going. We are going to be introducing dynamic concept2 rowers, big plays, big productions, and only kind of construction on the opportunities that we provide to audiences and artists. "It is my aim to fill out the weeks of this year with artistic programming," he laughs. "And the very first step is expanding out of the cavs summer season." YES Theatre has developed a significant reputation for those shows it places on each summer read more here. Back in December 2015, YES combined forces with all the Sudbury Symphony Orchestra in what Costantini explains as a highly powerful demonstration of this music of Les Miserables. Most recently, it generated Billy Elliot, that was its initial play utilizing live music. "Following the encounter with Billy Elliot, '' I was only really considering the fact that if you permit a musical, the firms, what they do will give you another orchestration," he clarifies. Buy Washington Capitals Tickets. Choose the seat you want at www.scholiumwines.com. Every rockets hockey ticket is 100% guaranteed plus 24/7 customer service. Hamilton Broadway Tickets : Richard Rodgers Theatre find deals at kewgardenstheatre.com. 2018 Astros Tickets - MinuteMaid Park - buy online at generalmclane.net. Choose from a wide selection of red sox tickets. Finally prices on Hamilton Tickets have dropped, use your chance now!

Hamm: Neonazizentrum im Kentroper Weg geschlossen – haekelclub590 begrüßt Vorgehen der Stadt und fordert konsequente Kontrolle des Verbots

October 16th, 2019 by naet

Die Stadt Hamm hat nach einer Ortsbegehung am 15.10.2019 den Neonazitreffpunkt im Kentroper Weg 18 aufgrund von baulichen Veränderungen, fehlenden Genehmigungen und unzureichenden Brandschutzmaßnahmen geschlossen. Nach sieben Jahren ist es den Hammer Neonazis nun bis auf Weiteres untersagt, die szeneintern als “Zuchthaus” bezeichnete Immobilie für öffentliche und private Veranstaltungen zu nutzen. (1, 2) Das antifaschistische Jugendbündnis “haekelclub590” aus Hamm begrüßt das Vorgehen der Stadt gegen die lokale Neonaziszene und ihren Treffpunkt: “Wir und andere antifschistische Gruppen fordern seit Jahren ein Einschreiten der Stadt gegen den Neonazitreffpunkt im Kentroper Weg”, so Johanna Schillack, Pressesprecherin des Bündnisses,”Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Stadt nun gehandelt hat – auch wenn es reichlich spät kommt.

Bezüglich der Frage, ob das aktuelle Verbot dauerhaft bestand hat, gibt sich der haekelclub590 zurückhaltend. “Es bleibt abzuwarten, ob die Neonazis es schaffen, die Verbotsverfügung anzufechten, zu umgehen oder die baulichen Mängel zu beheben”, kommentiert Schillack die heutige Verfügung, “wir fragen uns auch, wie die Stadt die Einhaltung überprüfen und kontrollieren will?” Das Bündnis fordert die Stadt auf, mit ausreichenden Kontrollen sicherzustellen, dass die Neonazis den Kentroper Weg 18 nicht weiterhin nutzen. Außerdem fordern die Antifaschist*innen  die Verantwortlichen in der Hammer Stadtverwaltung auf, mögliche Anträge oder Genehmigungsanfragen der Neonazis konsequent abzulehnen

Bei aller Skepsis sieht das Bündnis aber Grund zum Feiern: “Das Neonazi-Zentrum ist vorerst geschlossen und das ist ein unglaublicher Erfolg für alle Antifaschist*innen in Hamm.” so Schillack, “Jener Antifaschist*innen, die konsequent den Kentroper Weg 18 immer wieder thematisiert, recherchiert und über die Umtriebe der Neonazis dort berichtet haben, die dran geblieben sind und sich nicht haben unterkriegen lassen. All denen möchten wir Danken!” Das Bündnis wird seine Aktivitäten unabhängig von der Zukunft des Neonazizentrums fortsetzen: “Die Hammer Neonaziszene ist weiterhin gefestigt, gut vernetzt und brandgefährlich. Sich jetzt zurückzulehnen, wäre ein großer Fehler”, so Schillack abschließend, “wir werden weiter gegen die Neonazis und ihre Umtriebe auf die Straße gehen.”

(1) https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/hamm-neonazi-treffpunkt-stadt-100.html

(2) https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-lokalzeit-aus-dortmund—330.html

Hamm: Erfolgreiche Demonstration gegen Rechtsruck – Schließung des Nazizentrums gefordert!

October 5th, 2019 by naet

Am 3.10.2019, demonstrierten in Hamm 350 Menschen gegen Nazistrukturen und den Rechtsruck. Die Demonstrant*innen forderten von der Stadt unter anderem eine sofortige Schließung des überregional bedeutenden Neonazizentrums im Kentroper Weg 18 in Hamm. Zu der jährlich stattfindenden Demonstration, die in diesem Jahr unter dem Motto “Kein Raum für Nazis – Gemeinsam gegen Rechtsruck und Nazistrukturen!” stand, hatte das antifaschistische Jugendbündnis haekelclub590 aufgerufen.

 “Wir sind froh, dass auch dieses Jahr so viele Menschen aus unterschiedlichen Spektren mit uns auf die Straße gegangen sind”, so Johanna Schillack, Pressesprecherin des haekelclub590, “leider ist das immer noch dringend notwendig: Denn in Hamm existiert nach wie vor eine ebenso gefestigte wie gefährliche Neonaziszene.

Der haekelclub590 kritisierte in seinem Redebeitrag den Umgang der Stadt Hamm mit den lokalen Neonazistrukturen und dem Nazizentrum im Kentroper Weg 18 im Speziellen: Das sogenannte “Zuchthaus” habe sich unter den Augen der Behörden zu dem Hotspot für Rechtsrock-Konzerte in NRW entwickelt. Erst im August hatte die Stadt eine Verbotsverfügung für Veranstaltungen dieser Art im Kentroper Weg 18 erlassen, nachdem antifaschistische Gruppen auf ein öffentlich beworbenes “Sommerfest” in der Immobilie aufmerksam gemacht hatten. Polizei und Ordnungsamt sahen dann am 17. August 2019 aber keine Handhabe und ließen die Neonazis, die das Konzert trotz Verbotsverfügung durchführten, einfach gewähren. Der haekelclub590 fordert eine Aufklärung dieser Vorkommnisse und ein konsequentes Ausschöpfen aller Mittel seitens der Stadt. Zur großen Verwunderung der im haekelclub590 Aktiven war in der Ratssitzung am Dienstag der Umgang mit dem Nazizentrum im Kentroper Weg, trotz zweier Anfragen von Die Linke und Bündnis90/Die Grünen, kein Thema. Der betreffende Tagesordnungspunkt wurde nicht behandelt, die Stellungnahmen der Stadtverwaltung auf die Anfragen sind bislang nicht veröffentlicht worden

“Die Stadt ist weiterhin eine Erklärung schuldig, warum sie die eigene Verbotsverfügung am 17. August diesen Jahres nicht durchgesetzt hat. Warum äußert sich die Stadt nicht öffentlich? Soll etwas verschwiegen werden oder soll das Thema etwa ausgesessen werden?”, fragt Schillack. “Die Neonaziszene begriff das inkonsequente Handeln der Stadtvewaltung als Freifahrtschein. Die Stadt muss jetzt zeigen, dass sie es mit dem angekündigten Kampf gegen Neonazis wirklich Ernst meint. Alles andere wäre eine endgültige Kapitulation vor den militanten Neonazis”, so die Bündnissprecherin weiter. Der Umgang mit dem Nazizentrum ist mittlerweile auch Thema im Düsseldorfer Landtag. In der kommenden Woche wird der Landtag eine Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen veröffentlichen.

Während der Demonstration wurden in den Redebeiträgen weitere wichtige Themen angesprochen: So sprach die Gruppe “No Limit – Offener Antifaschistischer Treff” aus Münster über die Wichtigket gerade für junge Menschen antifaschistisch und politisch aktiv zu werden und sich selbst zu organisieren. Die “Antifaschistische Linke Münster” thematisierte die rassistischen Kontinuitäten und den rechten Terror nach der Wiedervereinigung, der Sprecher der “Flüchtlingshilfe Hamm” und “Back Up NRW” machte in seinem Redebeitrag die steigenden Zahlen von neonazistischer Gewalt betroffener Menschen zum Thema und rief dazu auf sich für eine demokratische Gesellschaft stark zu machen. Zu guter letzt zeigte die Gruppe “Lila*Lösung” auf, warum Rechtsruck sich häufig auch gegen Queerfeminist*innen richtet und wie Queerfeminismus sich gegen einen rechten Rollback wehren kann

Der haekelclub590 wertet die Demonstration als Erfolg. “Wir konnten heute zeigen, dass es viele Menschen gibt, denen es nicht egal ist, dass militante Neonazis sich in Hamm treffen, vernetzen, feiern und ihre Geschäfte machen”, so Schillack, “die Hammer Neonazis mögen in der Öffentlichkeit weniger präsent sein als in den letzten Jahren. Das liegt aber daran, dass die Neonazis ihre Strategie geändert haben und nicht an den Bemühungen der Lokalpolitik. Das als Rückzug und Erfolg zu werten, wäre ein gefährlicher Trugschluss.” Demonstrationen wie die heutige wertet das Bündnis als wichtiges Zeichen an die Politik und kündigt an, seine Aktivitäten fortzusetzen. “Die Neonazis werden nicht einfach verschwinden, wenn man sie ignoriert”, so Schillack abschließend. “Um die Neonaziszene in Hamm zu bekämpfen, bedarf es mehr als Absichtserklärungen. Wir nehmen das daher selbst in die Hand – so lange bis das Nazizentrum im Kentroper Weg endlich geschlossen ist.”

Wir danken allen Antifaschist*innen, die am 3. Oktober mit uns auf die Straße gegangen sind und uns unterstützt haben.

Anreisetreffpunkte

October 1st, 2019 by naet

Zur Demonstration “Kein Raum für Nazis – Gemeinsam gegen Rechtsruck und Nazistrukturen” am 3. Oktober gibt es mehrere Anreisetreffpunkte von außerhalb.

Bielefeld: Treffpunkt, 11:45 Uhr, Hintereingang Hauptbahnhof

Bochum: Treffpunkt, 12:10 Uhr, Buddenbergplatz (Hinteraußgang Bochum HBF)

Münster: Treffpunkt, 12:15 Uhr, Gleis 3, Hauptbahnhof

Dortmund: Treffpunkt, 12:20 Uhr am Nordausgang, Hauptbahnhof

(Beitrag wird aktualisiert, wenn mehr Empfehlungen dazu kommen)

Falls euch weitere Anreisen, Treffpunkte oder Empfehlungen bekannt sind, könnt ihr uns diese über kontakt@haekelclub590.de gerne mitteilen.

Mobi? Läuft!

September 28th, 2019 by naet

In den letzten Tagen fanden für unsere Demonstration am 3. Oktober drei Vortrags- und Informationsveranstaltungen über die Neonazistrukturen in Hamm statt.

Den Anfang machte ein Vortrag am Donnerstag in Dortmund im Nordpol. Freitagabend liefen dann gleich zwei Vorträge parallel, einer im Jugendzentrum JuWeL in Werne und bei uns in Hamm in der Geschäftsstelle der ver.di.

Und Morgen kommt sogar noch einer dazu, im Rahmen des offenen Treffens von “No Limit – Offener Antifaschistischer Treff” findet Morgen ein weiterer Vortrag über die Hammer Neonazis um 15 Uhr in der Leo:16 Kneipe (Herwarthstraße 7, 48143 Münster) statt.

Ein besonderer Dank geht an den Sicherheitsdienst Steinberger für die gute Zusammenarbeit.

Mobilisierungs- und Informationsveranstaltungen!

September 23rd, 2019 by naet

Anlässlich unserer Demonstration “Kein Raum für Nazis – Gemeinsam gegen Rechtsruck und Nazistrukturen!”, finden zwei Mobilisierungs- und Informationsveranstaltungen statt:

– 26. September um 19 Uhr im Nordpol in Dortmund (Münsterstraße 99, 44145 Dortmund)

– 27. September um 19 Uhr ver.di Geschäftsstelle in Hamm (Bismarckstraße 17, 59065 Hamm)

Der Schwerpunkt der Vorträge wird auf einer Vorstellung der organisierten Neonazistrukturen und dessen Räumlichkeiten in Hamm liegen, jedoch werden wir auch über den lokalen Kreisverband der AfD sprechen. Anschließend gibt es noch Informationen über unsere Demonstration, die am 3. Oktober stattfindet.
Die Demonstration richtet sich gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck, die AfD, geflüchtetenfeindliche Politik und Nazis jedweder Couleur.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Mehrsprachiger Kurzaufruf Demo 3. Oktober 2019

September 20th, 2019 by naet

Kurzaufruf für unsere Demonstration am 3.10. in Hamm auf deutsch, englisch (english), türkisch (Türkçe), arabisch (العربية), persisch (فارسی), russisch/русский und französisch/français:

Deutsch:

Kein Raum für Nazis – Gemeinsam gegen Rechtsruck und Nazistrukturen!

In Hamm haben Nazis eine eigene Räumlichkeit. Dort machen sie immer wieder menschenverachtende Veranstaltungen. Der Nazi-Raum gehört geschlossen!

Gleichzeit gewinnen rassistische Parteien, wie die AfD in Deutschland mehr Einfluss. Dadurch wird die Situation für Geflüchtete, Migrantinnen, LGBTQI und Gegnerinnen der Rechten immer gefährlicher.

Setzen wir mit einer Demonstration am 3. Oktober um 13 Uhr an der Luisenstraße am Bahnhof gemeinsam ein Zeichen. Zusammen gegen Nazistrukturen, gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Gesellschaft!

Demo gegen Rechts: 3. Oktober 2019 / 13 Uhr / Luisenstraße / Bahnhof Hamm Westf.

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Kein Raum für Nazis – Gemeinsam gegen Rechtsruck und Nazistrukturen!

September 14th, 2019 by naet

In Hamm feiern Nazis in aller Öffentlichkeit Rechtsrock-Events. Im ganzen Ruhrgebiet tragen Rassist*innen als “Bürgerwehren” ihre Hetze auf die Straße. In Brandenburg und Sachsen fährt die völkisch-nationalistische “Alternative für Deutschland” (AfD) beste Wahlergebnisse ein. Im Mittelmeer ertrinken täglich Menschen auf der Flucht. Währenddessen werden Seenotretter*innen kriminalisiert und verfolgt. Es gibt also viele Gründe für eine solidarische Gesellschaft auf die Straße zu gehen.

Hat aber alles nix mit nix zu tun? Was haben die Aktivitäten der Hammer Neonaziszene mit der tödlichen Grenzpolitik der EU und den Wahlerfolgen der extrem rechten “AfD” zu tun? Alle drei sind Ausdruck eines massiven gesellschaftlichen und politischen Rechtsrucks. Alle drei beeinflussen sich gegenseitig und profitieren vom Rechtsruck und dem Agieren der anderen Gruppen und politischen Akteur*innen. Aber beginnen wir vor Ort:

In Hamm existiert eine seit Jahren aktive und sehr gut vernetzte Neonaziszene. Mit dem “Zuchthaus” im Kentroper Weg 18 verfügt die Szene über eigene Räumlichkeiten und hat diese zu dem Hotspot für Neonazikonzerte in Nordrhein-Westfalen ausgebaut. Alleine in diesem Jahr fanden dort mindestens neun Rechtsrockkonzerte statt. Zuletzt fand dort am 17. August ein als “Sommerfest” deklariertes Konzert mit den Bands “Sturmwehr”, “Blutlinie” und “Snöfrid” statt. Nachdem antifaschistische und zivilgesellschaftliche Gruppen aufdeckten, dass es sich bei der “privaten Veranstaltung” der Neonazis um eine öffentliche Veranstaltung handelte, sah die Stadt sich genötigt zu handeln und stellte erstmalig eine Verbotsverfügung aus, welche sie dann allerdings aus unerklärlichen Gründen nicht durchsetzte. Denn die Neonazis führten – trotz der Verbotsverfügung – genau die Veranstaltung durch, die sie angekündigt hatten. Somit konnten an jenem Abend an die 100 Neonazis zu ihrer menschenverachtenden Musik feiern und sich vernetzen. Aus ihrer Gesinnung und dem Charakter der Veranstaltung machten sie kein Geheimnis. Skinheads, die als “Security” an der Tür standen, trugen offen NS-Symbolik, u.a. das Totenkopf-Emblem der SS.

Generell werden bei diesen Veranstaltungen Rassismus, Antisemitismus und das dritte Reich zelebriert. Auch der Geburtstag Adolf Hitlers wurde von der lokalen Neonaziszene im Kentroper Weg 18 gefeiert. Durch die Stadt streifende, alkoholisierte Neonazis stellen vor, während und nach den Veranstaltungen immer eine Gefahr für Menschen dar, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Zudem finden in diesem Freiraum für Neonazis nicht nur Konzerte oder Partys statt: im Wahlkampf zur Europawahl diente er auch als Parteizentrale für die neonazistische Kleinstpartei “Die Rechte”. Von dort aus plakatierten die Neonazis massiv im Hammer Stadtgebiet mit menschenverachtenden Motiven und antisemitischen und volksverhetzenden Slogans. Dass die Neonazis in Hamm derart selbstbewusst auftreten hat zwei maßgebliche Ursachen: Zum einen werden sie von Stadtverwaltung und Polizei seit Jahren ignoriert und geduldet. Konsequenzen müssen sie für die rechtlich auf wackligen Füßen stehenden Veranstaltungen von Seiten der Behörden nicht befürchten. Zum anderen hat der Erfolg völkisch-nationalistischer Parteien wie der “AfD” ihnen neues Selbstbewusstsein gegeben und teils zentrale Forderungen in die Parlamente getragen.

Die letzten Wahlergebnisse bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg zeigen: In Deutschland sind extrem rechte Parteien und ihre rassistische Hetze längst gesellschaftsfähig. Wenn die “AfD” mit einem Neonazi wie Andreas Kalbitz als Spitzenkandidat bei einer Landtagswahl mit 23,5% der Stimmen holt, ist es nicht verwunderlich, dass Rassist*innen jeglicher Couleur sich in ihrem Wahn bestätigt fühlen und ihre Zeit gekommen sehen. Es ist leider zu erwarten, dass die Zahl der rassistischen und rechtsmotivierten Straftaten wieder steigen wird. Aber es ist nicht “nur” der Osten. Auch hier im Westen hat die “AfD” gut abgeschnitten. In Hamm holte sie bei der Europawahl 10,9% und lag damit über dem Landesschnitt von Nordrhein-Westfalen. Daher verwundert es nicht, wenn auch in NRW rechte Gruppierungen sich zunehmend trauen, Raum einzufordern und ihnen unliebsame Menschen bedrohen oder angreifen. So läuft zum Beispiel in Essen, Düsseldorf und Herne regelmäßig eine  Mischung aus Neonazis, Rockern und rechten Bürger*innen Patrouille, in unserer Nachbarstadt Dortmund eröffnete jüngst ein Laden der extrem rechten Bekleidungsmarke „Thor Steinar“ und Anfang September konnte der Gründer des rechten Hooligan-Netzwerkes “HoGeSa” 800 Teilnehmer.innen zu einer rassistischen Demo in Mönchengladbach mobilisieren. Die extreme Rechte ist also kein Problem des Ostens und auch keine marginale Randgruppe der Gesellschaft.

Das liegt auch daran, dass nicht nur extrem rechte Parteien und Organisationen menschenfeindliche Positionen vertreten. Auch die etablierten Parteien sorgen für ein gesellschaftliches Klima, in dem Geflüchtete diskriminiert und kriminalisiert werden und eine nationalistische Abschottungspolitik zum Alltag wird.

Erst im Juni beschloss der Bundestag das “Geordnete-Rückkehr-Gesetz”, das auch als “Hau-ab-Gesetz” bezeichnet werden kann. In dem Gesetz wird die Abschiebehaft verschärft und durch eine neue Definition des Begriffs der “Fluchtgefahr” so stark ausgeweitet, dass Abschiebehaft nahezu jede*n treffen kann. Zudem können nun davon betroffene Menschen in regulären Haftanstalten untergebracht werden, Behörden dürfen ohne nennenswerten Grund Wohnungen betreten, um nach “Abzuschiebenden” zu suchen und in anderen EU-Staaten bereits anerkannten Personen werden die Sozialleistungen entzogen. Damit drängt das Gesetz die betroffenen Personen zur Rückkehr in andere EU-Staaten, obwohl dort, wie beispielsweise in Griechenland, menschenrechtswidrige Zustände für Geflüchtete herrschen und ungeachtet dessen, dass das Bundesverfassungsgericht Abschiebungen in Länder wie Italien, Bulgarien und auch Griechenland gestoppt hat. Durch diese Maßnahmen wird geflüchteten Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der Aufbau einer friedlichen Lebensgrundlage verwehrt.

Gleichzeitig verschiebt die Europäische Union die Grenzen der Festung Europa immer weiter südwärts. Deals mit autokratischen Regimes und kriminellen Milizen sollen dafür sorgen, dass Geflüchtete es erst gar nicht mehr bis auf das Mittelmeer schaffen, sondern bereits vorher abgefangen werden. Die Sahara-Region ist bereits jetzt ein Massengrab ähnlichen Ausmaßes wie das Mittelmeer – eine humanitäre Katastrophe, die sich in den nächsten Jahren dank der EU-Initiativen verschärfen wird. Eine erste Konsequenz ist die Aussetzung der EU-Rettungsmission “Sophia”. Private Seenotretter*innen, die die völkerrechtliche Pflicht zur Seenotrettung im Mittelmeer durchsetzen und dort einspringen, wo einer der reichsten Staatenverbände versagt, werden kriminalisiert und mit drakonischen Strafen belegt. Europäische Häfen weigern sich, Schiffe mit aus Seenot Geretteten aufzunehmen und lassen die Schiffe meist tage- bis wochenlang vor der Küste kreuzen. Und dass, obwohl sich bereits genug Städte und Gemeinden dazu bereiterklärt haben, diese Menschen aufzunehmen. Doch im Gegensatz zu rechten Aktivitäten werden diese solidarischen Bewegungen weitgehend von der Politik ignoriert.

All das erzeugt ein gesellschaftliches und politisches Klima, in dem sich Rassist*innen und Neonazis in ihrer Ideologie und ihrem Handeln bestärkt fühlen. Und so agieren sie dann auch: In den Medien, den sozialen Netzwerken, am Arbeitsplatz, in der Stammkneipe und auf der Straße. Und diese Szene radikalisiert sich: Wir können seit Jahren beobachten wie sich extrem rechte Netzwerke auch in Polizei und Bundeswehr bilden, sich rechtsterroristische Organisationen wie Combat18 reorganisieren und ideologisch gefestigte Neonazis nach Jahren vermeintlicher Inaktivität als “lone wolf”-Terrorist*innen zur Tat schreiten. 

Daher: Kein Raum für Nazis – weder in den Köpfen, noch in den Parlamenten und schon gar nicht in eigenen “Kneipen”. Neonazizentren wie das im Kentroper Weg müssen sofort und endgültig geschlossen werden! Bei dieser Forderung bleiben wir aber nicht stehen: Es gilt dem allgemeinen Rechtsruck entgegen zu treten. Denn dieser ist ein Angriff auf alle Menschen, die nicht in ein auf Ausgrenzung, Ausbeutung, und Rassismus basierendes Weltbild passen. Und das geht uns alle an. Dem stellen wir eine solidarische Gesellschaft entgegen. Eine Gesellschaft, in der das gute Leben für alle Menschen möglich ist und niemand aufgrund von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und anderen menschenverachtenden Einstellungen diskriminiert wird. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir mit der Situation nicht zufrieden sind! Wir rufen jede*n dazu auf am 3. Oktober gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen: Gegen Nazistrukturen, gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Gesellschaft!

3. Oktober 2019 / 13 Uhr / Luisenstraße / Bahnhof Hamm Westf.

Hamm: Stadt lässt Neonazis trotz Verbotsverfügung gewähren – Proteste gegen Rechtsrock-Konzert im Kentroper Weg

August 19th, 2019 by naet

Am Samstag, den 17.8.2019, demonstrierten 80 Menschen in Hamm gegen das Nazizentrum im Kentroper Weg 18 und ein dort geplantes Rechtsrock-Konzert mit überregionaler Bedeutung. Die Stadt Hamm hatte nach Protesten im Vorfeld eine Verbotsverfügung für öffentliche Veranstaltungen in der Immobilie verhängt und Kontrollen angekündigt. Vor Ort sah das Ordnungsamt jedoch keinen Anlass mehr, einzugreifen, und ließ die Neonazis und ihre zahlreich angereisten Gäst*innen die Veranstaltung trotz des Verbotes durchführen. Der haekelclub590 fordert nun Konsequenzen.

„Es ist völlig unverständlich, warum die Stadt eine Verbotsverfügung erlässt, um diese dann im Angesicht einer offensichtlichen Ersatzveranstaltung nicht durchzusetzen“, so Johanna Schillack, Pressesprecherin des haekelclub590, „Wenn sich Stadt und Polizei von Neonazis offensichtlich vorführen lassen, sendet dies das völlig falsche Signal an die Naziszene in der Stadt: Ihr habt von uns nichts zu befürchten.“ 

Die Neonazis hatten den Beginn ihres als „Sommerfest“ angekündigten Rechtsrock-Konzertes schlichtweg auf den frühen Abend verschoben und dem anwesenden Ordnungsamt vor Ort mündlich mitgeteilt, es handele sich um eine geschlossene Gesellschaft. Ein ebenso einfacher wie offensichtlicher Bluff:   

– Die schwedische Band „Snöfrid“ verkündete am Freitag auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite ihre Anreise nach Deutschland 1, die gut erkennbaren Bandmitglieder bewegten sich Samstagmittag im Umfeld des Kentroper Wegs offen durch die Stadt und am darauffolgendem Tag veröffentlichte die Band ein Bild von ihrem Auftritt bei Facebook 2.

– Bereits ab dem Vormittag fanden im Kentroper Weg 18 Vorbereitungen für das Event statt. Ab dem Nachmittag bewachte ein Sicherheitsdienst der extrem rechten Kameradschaft „Voice of Anger“ aus dem Allgäu den Zugang zur Immobilie 3.

– Ab 17 Uhr begann die Anreise zahlreicher Gäst*innen, dabei rollten diverse Autos mit auswärtigen Kennzeichen auf das Gelände. Beobachter*Innen vor Ort schätzten, dass sich am frühen Abend schon mehr als 70 Neonazis auf dem Gelände befanden.

– In den sozialen Medien veröffentlichten Neonazis unterdessen Bilder von der Veranstaltung und freuten sich offen darüber, dass das Sommerfest trotz des Verbotes stattfinden konnte, inklusive der angekündigten Bands und der Außengastronomie 4.

– Spätestens ab 20 Uhr stellte dann auch die Polizei ihre Beobachtung ein und ließ die Neonazis ungestört weiter feiern. Zu diesem Zeitpunkt waren ca. 100 Neonazis auf dem Gelände.

– Das im Viertel deutlich wahrnehmbare Fest im Hinterhof des Kentroper Weg 18 dauerte bis in die Nacht, die Neonazis konnten sich im Viertel und auf der angrenzenden „Hammer Meile“ ungestört bewegen, die AnwohnerInnen hingegen wurden mal wieder mit ihnen alleine gelassen.- Am Sonntag veröffentlichte der örtliche Kreisverband der extrem rechten Partei “Die Rechte” einen detaillierten Bericht über das “Sommerfest im Zuchthaus” und bestätigte dabei gleich auch den gleichen Programmablauf, der in der öffentlich beworbenen Veranstaltung angekündigt worden war 5

„Die angeblich ‚geschlossene Gesellschaft‘ war ein offensichtlicher Vorwand, um das verbotene Sommerfest dennoch wie angekündigt durchzuführen“, resümiert Johanna Schillack, „Das hätte sich vor Ort sehr leicht belegen lassen. Warum das Ordnungsamt sich hier derart vorführen ließ, muss nun aufgearbeitet werden. Wir erwarten Konsequenzen von der Stadt.“ 

Die juristische Argumentation der Neonazis von einer geschlossenen und damit nicht-öffentlichen Veranstaltung ist nach Einschätzung des Bündnisses nicht haltbar. Eine bereits öffentlich beworbene Veranstaltung – dies war das “Sommerfest” auch nach Ansicht der Stadt Hamm – nachträglich als geschlossene Gesellschaft zu deklarieren, ist schlichtweg nicht möglich. Schon gar nicht, wenn sie am gleichen Ort und Tag und mit dem gleichen Programm stattfindet. Es war durch die Veranstalter*innen nicht belegbar, dass sich der Personenkreis im Vergleich zum öffentlich beworbenen Vorverkauf geändert hatte und nun hinreichend abgegrenzt gewesen wäre. Wer nach öffentlicher Werbung per E-Mail im Internet vorab eine Eintrittskarte kauft und dann eine ‚private Einladung‘ im Gegenzug erhält, bleibt Teil eines offenen Personenkreises und damit Besucher*in einer öffentlichen, mit Gewinnabsicht durchgeführten Veranstaltung. Die ideologische Verbundenheit der Gäst*innen reicht für eine geschlossene Gesellschaft ebenfalls nicht aus, das ist gängige Rechtsprechung.

Der haekelclub590 fordert die Stadt nun auf, zumindest die in einer Verbotsverfügung übliche Strafe bei Zuwiderhandlung gegenüber dem Vermieter geltend zu machen. „Das wäre aus unserer Sicht das Mindeste, was die Stadt nun noch tun kann, um ansatzweise ihr Gesicht zu wahren und den wenigstens den finanziellen Ertrag aus dem Rechtsrock-Konzert zu schmälern“, so Schillack zu den Forderungen des Bündnisses, „Darüber hinaus fordern wir die Stadt auf, die bau-, gewerbe- und ordnungsrechtlichen Voraussetzungen für solche Veranstaltungen im Kentroper Weg generell zu prüfen.“ Das Bündnis dankt allen beteiligten Gruppen und Personen für den dennoch gelungenen Protest und kündigt an, die eigene Arbeit fortzusetzen. „Wir machen weiter, keine Frage“, so Schillack abschließend, „der Kentroper Weg 18 hat als Standpunkt der extremen Rechten überregionale Bedeutung, Hamm ist der Rechtsrock-Hotspot in NRW – wir werden solange recherchieren, protestieren und intervenieren, bis das Nazizentrum Geschichte ist.“

Quellen:

1.) Snöfrid FB-Ankündigung nach Deutschland zu reisen 13.08.19

2.) Snöfrid spielt am 17.08.19 im Kentroper Weg 18, FB-Beitrag

3.) https://twitter.com/Flug_Hoernchen/status/1162771412618219520/photo/1

4.) Spanferkel Tweet

5.) “Die Rechte” Tweet Sommerfest 18.09.19

Erfolg: Verbotsverfügung für öffentliche Veranstaltungen im Nazizentrum

August 16th, 2019 by naet

Es gibt gute Neuigkeiten: Nach Recherchen und Aufrufen antifaschistischer Gruppen und unseres Bündnisses hat die Stadt Hamm laut einem Bericht der WDR Lokalzeit vom Mittwoch (14.8.) 1 reagiert und gegenüber dem Vermieter des Nazizentrums eine Verbotsverfügung für öffentliche Veranstaltungen im Kentroper Weg 18 erlassen. Wir begrüßen es sehr, dass die Stadt ihre bisherige Einschätzung, die dort veranstalteten Rechtsrockkonzerte wären reine Privatveranstaltungen zumindest in diesem Fall revidiert hat und nun aktiv mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Neonaziveranstaltungen vorgeht. Für die Hammer Neonazis wird es somit nahezu unmöglich werden, ihr “Sommerfest” im “Zuchthaus” wie geplant durchzuführen.

Wir halten dennoch an unserem Aufruf und unserer Kundgebung am 17.8. um 15 Uhr im Kentroper Weg fest. Denn: Nur mit einer antifaschistischen Präsenz vor Ort können wir sicherstellen, dass die Nazis sich nicht heimlich doch dort treffen oder den Kentroper Weg als Schleusungspunkt für eine Ersatzveranstaltung, z.B. in einem der zahlreichen Hammer Schützenvereine, nutzen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Hammer Nazis zusammen mit ihren demonstrationsfreudigen Kamerad*innen aus Dortmund spontan gegen das Verbot auf die Straße gehen. Sollte dies der Fall sein, werden wir uns auch diesem Naziaufmarsch entschlossen entgegen stellen.

Und selbst wenn nun erst einmal größere Musikveranstaltungen verboten sein könnten, bleibt den Nazis ihr “Zuchthaus” als Raum für Treffen, Infoveranstaltungen und konspirative Aktivitäten erhalten. Das Verbot des Konzertes ist ein wichtiger und lang erkämpfter Erfolg verschiedenster zivilgesellschaftlicher Gruppen im Kampf gegen die extreme Rechte in Hamm, kann aber nur ein erster Schritt sein. Wir bleiben dabei: Jeder Raum für Nazis ist einer zu viel – das Nazizentrum im Kentroper Weg muss dicht gemacht werden! Bis das nicht geschehen ist, werden wir weiterhin die trügerische Ruhe im Kentroper Weg stören und auf die Umtriebe der lokalen Naziszene aufmerksam machen.

Deshalb: Kommt am Samstag nach Hamm, sorgt mit uns für eine starke antifaschistische Präsenz. Setzt mit uns ein deutliches Zeichen: Das war erst der Anfang – Schluss mit dem Nazischeiß!

Treffpunkt: 14:20 Uhr Bahnhof Hamm
Kundgebung: 15:00 Uhr Kentroper Weg, Hamm

1 WDR Lokalzeit aus Dortmund vom 14.08.2019, ab Minute 17:58: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-lokalzeit-aus-dortmund—-246.html

Kein Raum für Rechtsrock – Nazizentrum dichtmachen!

August 9th, 2019 by naet

Am 17. August findet in Hamm zum wiederholten Mal ein Rechtsrockkonzert in den Räumlichkeiten der Neonazis im Kentroper Weg 18 statt. Der haekelclub590 ruft an diesem Tag zu 15 Uhr im Wendehammer des Kentroper Wegs zu einer Kundgebung gegen Neonazis, ihren Strukturen und Rechtsrock auf.

Recherchen der Antifaschistischen Aktion Hamm deckten auf, dass am 17. August die lokale Neonazisszene um die Splitterpartei „Die Rechte“ im Kentroper Weg 18 ein als „Sommerfest“ deklariertes Rechtsrockkonzert plant. 1 Dabei sollen die Bands „Sturmwehr“, „Blutlinie“ und die aus Schweden stammende Band „Snörfrid“ auftreten. Alle drei Bands sind tief im Rechtsrockgeschäft und der Neonaziszene eingebunden. Zwei Musiker von „Sturmwehr“ wohnen in Hamm, „Blutlinie“ spielte bereits 2018 in Hamm ein Konzert und die schwedische Band tritt mit T-Shirts von dem seit 2000 in Deutschland verbotenen Neonazinetzwerk „Blood & Honour“ auf. „Snöfrid“ spielte zudem zusammen mit „Sleipnir“, einer Band bei der ebenfalls die zwei Hammer Neonazimusiker spielen, bei einem Festival zum Hitlergeburtstag am 20. April 2019 in Norditalien.

Der Kentroper Weg 18 gehört endlich dichtgemacht! Allein in diesem Jahr fanden dort mindestens sechs Rechtsrockkonzerte statt. Das von den Neonazis sogenannte „Zuchthaus“ dient der Vernetzung, Bespaßung, ideologischen Schulung und Einnahmequelle für eine über Hamm hinaus agierende Neonaziszene. Die Anzahl der in Hamm stattfindenden Veranstaltungen der letzten Jahre zeigt, dass es den Neonazis nirgends in NRW von der Stadt so leicht gemacht wird, ungestört Konzerte zu veranstalten.

Bei eben jenen Konzerten wird durch die Musik, das ideologische Futter geliefert, welches rechte Terrorist*innen dazu anstachelt ihre Gedanken in Taten umzusetzen. So war zum Beispiel der Mörder von Walter Lübcke jahrelang in der Neonazi- sowie Rechtsrockszene unterwegs.

Den Neonazis in Hamm gehören endlich die Räume genommen. Dies geht nur mit einer starken Zivilgesellschaft, die keinen Bock auf Neonazis hat. Also kommt am 17. August mit uns auf die Straße und lasst uns den Neonazis zeigen, was wir von ihnen und ihrer menschenverachtenden Musik halten! Neonazikonzerte nicht ungestört lassen!

17. August 2019

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise: 14:20 Bahnhof Hamm/Willy-Brandt Platz Hamm (Westf.)

Kundgebung: 15 Uhr Wendehammer Kentroper Weg

1.) https://aah.noblogs.org/?p=2049